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Alle reden von Design.

Wir schaffen UnikA(r)te!

Immer wieder hört man von Berührungsängsten der Menschen beim Thema Design. Schweissarbeiten LayoutarbeitenDies resultiert in erster Linie aus dem Glauben, Design sei teuer. Dass dies nicht unbedingt so sein muss, können Sie in einem persönlichen Gespräch schnell herausfinden, denn sowohl der Entwurf, als auch das dazugehörige Angebot, sind für Sie vollkommen unverbindlich und bewegen sich immer innerhalb des Rahmens, den Sie vorgeben. Ihre Ideen und Vorstellungen haben dabei immer oberste Priorität.

Sollten Sie sich dann für eine Ausführung entscheiden, so können Sie obendrein sicher sein, ein echtes UnikA(r)t zu erhalten.

So verarbeiten wir Edelstahl

Das Grundmaterial, hier ein 30x30x2mm Edelstahlquadratrohr, wird mit einer Kaltkreissäge zugeschnitten. Der Vorteil dieses Sägeverfahrens ist die erstklassige Schnittqualität, die nahezu keine Riefen an der Schnittfläche aufweist und ein präzisen Zusammenfügen der zugesägten Teile ermöglicht. Ein spezieller Kühlschmierstoff und cobaltlegierte Sägeblätter sind bei der Edelstahlverarbeitung ein "muß". Nach dem anschließenden Entgraten wird die Oberfläche des Rohrs behandelt. Hierbei kommen sogenannte SCD-Schleifbänder verschiedener Körnung zum Einsatz, welche die geschliffene Oberfläche in eine gebürstete verwandeln.
Alle Schleifmittel sind selbstverständlich Fe-frei und wie alle anderen Maschinen-und Hilfsmittel auf die Edelstahlverarbeitung ausgelegt. Vor dem Zusammenschweißen wird das Werkstück in eine spezielle Winkelzwinge aus massivem Aluminium eingespannt. So wird neben dem exakten winkligen Zusammenfügen eine optimale Abführung der Hitze und ein Verhindern von Schweißverzug gewährleistet. Geschweißt wird mit dem sogenannten WIG-Verfahren (Wolfram-Inert-Gas), bei dem der ca. 6500°C heiße Lichtbogen zwischen einer nichtabschmelzenden Wolframelektrode und dem Werkstück gezündet wird und extern der Zusatzwerkstoff zugeführt wird. Kühlung und Schutz vor Sauerstoffeinflüssen wird durch ein inertes Schutzgas, in diesem Falle durch das Edelgas Argon, erreicht.

Da für den Schweißvorgang beide Hände im Einsatz sind, ist ein Automatikschweißhelm, der innerhalb von Millisekunden selbständig verdunkelt, unerläßlich. Die Schweißnahterhöhung wird im Anschluß mit ebenfalls speziellen Fiberscheiben und einem langsamdrehenden Fiberschleifer egalisiert. Auch hierbei kommen verschiedene Körnungen zum Einsatz. Die zugeschweißte Innenfase wird mittels einer Feile wieder neu modelliert. Per Elektrolyse, wobei man mit einem mit Filz ummantelten Reinigungsstift, durch den Strom fließt, eine schwache Säure aufträgt, wird die Kehlnaht von den Anlauffarben befreit. Hiernach erfolgt das Entfernen der Schweißschuppung mit einem Kehlnahtschleifer, den es in dieser Form erst seit kurzer Zeit auf dem Markt gibt. Die aufgespannte Schleifscheibe ist auch während des Schleifvorgangs flexibel. Die Glättung aller Kratzer und Ausreißer erfolgt mit einem SCD-Tellerschleifer.

Nun muß im Schweißbereich mit einer Satiniermaschine wieder der Ursprungsschliff hergestellt werden. Auf eine mit Luft gefüllte Walze werden verschiedene Schleifhülsen aufgezogen und so lange geschliffen, bis der Nahtbereich exakt den gleichen Schliff wie der Rest des Rohrs aufweist. Das glänzende Finnish erreicht man mit einem sogenannten "Negerkeks", der das vorher durch den Schliff aufgeraute Material noch einmal glättet.

Wie man die messerscharfe Gehrung erreicht, wird hier nicht verraten. Nur soviel sei gesagt: Die Optik und die Qualität sind unerreicht und das Ergebnis jahrelanger Versuche und Erfahrung.
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